Wie du beim Meditieren die Gedanken abschalten kannst.


In Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, dass wir mit uns selbst im Reinen sind und Frieden in unserem Inneren haben. Wenn unsere Wurzeln im Innen stark sind, kann uns der Sturm im Außen nämlich nicht so leicht aus der Bahn werfen.

Eins der Stärksten Tools, die ich dafür kennengelernt habe, ist Meditation. Es ist wahnsinnig schön zu fühlen, was mit uns passiert, wenn wir uns nur 10 Minuten pro Tag nehmen, um in die Stille zu gehen und uns mit unserem Inneren zu verbinden.


Stille, werden sich nun vielleicht einige denken, ist genau das was ich nicht finde, wenn ich versuche zu meditieren. Das geht vielen so, weshalb einige auch einfach entscheiden „Meditieren ist nix für mich“. Das ist allerdings super schade, denn mit der Zeit kann es jeder schaffen die Gedanken ruhig werden zu lassen. Mal für ein paar Sekunden, mal für ein paar Minuten und irgendwann auch mal für eine halbe Stunde. Wichtig ist, dass du dir die Zeit für dich nimmst. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich eine kurze Meditation immer positiv auf dein inneres Gleichgewicht auswirkt, auch wenn du das Gefühl hast während des Meditierens ständig mit den Gedanken überall gewesen zu sein, nur nicht bei der Meditation selbst. Versuche einfach nur dich nicht zu verurteilen, wenn es nicht gleich von Anfang an so klappt, wie erwartet.


Die gute Nachricht ist, dass es ein paar einfache Methoden gibt, die du anwenden kannst, um Stück für Stück das Gequassel in deinem Kopf abzuschalten und den Weg in die Stille zu finden.


  1. Body Scan Methode: Schließe deine Augen, atme ein paar Mal tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Versuche deinen Herzschlag zu spüren. Dann beginnst du deine Aufmerksamkeit auf deine Füße zu richten. Erst auf den einen, dann auf den anderen, danach auf deine Unterschenkel, dann deine Oberschenkel, dein Becken, deinen Bauch, usw. Bis du irgendwann an deiner Scheitelkrone angekommen bist. Danach das gleiche in die andere Richtung bis zu deinen Füßen.

  2. Beobachte deinen Atem: Schließe deine Augen und fokussiere dich auf deinen Atem. Beobachte wie Luft durch deine Nase in deinen Körper eintritt, wie sich dein Brustkorb hebt, dann dein Bauch und wie sich Bauch und Brustkorb wieder senken, während die Luft durch deinen Mund wieder aus deinem Körper hinausfließt. Wiederhole das ganze etwa 20-mal.

  3. Nutze ein Mantra: Mantras sind Silben, Worte oder kurze Sätze aus dem Sanskrit. Sie helfen dir dich mit deinem Inneren zu verbinden und in einen meditativen Zustand zu finden. Wenn du es immer wieder in Gedanken wiederholst, gelingt es dir fokussiert zu bleiben. Du kannst aber auch Sätze nutzen wie „Ich lass lose“ oder „Stille ist in mir“. Schau einfach mal welches Mantra sich für dich richtig anfühlt.

  4. Gehe in Dankbarkeit: Schließe deine Augen, atme ein paar Mal tief ein und aus, verbinde dich mit deinem Herzschlag und frage dich wofür du gerade dankbar bist. Lass einfach nun einige Minuten lang alles kommen wofür du dankbar bist. Das kann alles sein, auch ganz selbstverständliche Dinge sein, wie ein warmes Bett, fließendes klares Wasser, ein gesunder Körper. Nimm alles wahr wofür du dankbar bist. Bei dieser Art von Meditation denkst du zwar aktiv über etwas nach, allerdings verbindest du dich so mit der Fülle in dir und du fühlst dich sicher und geborgen.



Meditation ist für jeden ein Prozess. Doch es ist eins der kraftvollsten Tools, die ich kenne und es liegt mir wirklich am Herzen viele Menschen dafür zu begeistern. Meditation hat für mich so viel verändert. Es hat mir geholfen Wunden zu identifizieren, ruhiger zu werden, mich selbst zu reflektieren und besser kennenzulernen, mich mit der Liebe in mir zu verbinden und dadurch auch liebevoller und mitfühlender mit meinen Mitmenschen umzugehen.


Probiere es doch einfach mal aus. Es kostet dich nur 10 Minuten und beschenkt dich im Gegenzug mit vielen Stunden Ausgeglichenheit. Ich hoffe die oben beschriebenen Methoden helfen dir dabei.


Sei von Herzen umarmt.

Deine Lisa


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© 2020 Lisa Krauss