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Pratyahara – Das Zurückziehen der Sinne

  • Autorenbild: Lisa Tichy
    Lisa Tichy
  • 16. Jan.
  • 9 Min. Lesezeit

Die Brücke die das Außen mit dem Innen verschmelzen lässt - aus Sicht von Patanjali und der Bhagavad Gita.

Den Schlüssel zur Tiefe der Yogapraxis nennen wir im Yoga Pratyāhāra, das fünfte Glied des achtgliedrigen Yogawegs nach Patanjali. Es ist die Brücke zwischen dem Außen und dem Innen, zwischen äußerer Asana Praxis und innerer Erfahrung, zwischen körperlicher Disziplin und meditativer Versenkung

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In der Welt des Yoga wird Pratyāhāra oft übersehen. Und doch ist es genau dieses Glied, das den Übergang markiert: vom Tun zum Sein, vom Reagieren zum Wahrnehmen, von der äußeren Welt zur inneren Wahrhaftigkeit.

Es ist der Moment, in dem die Sinne nicht mehr auf die äußeren Reize reagieren, wir nicht mehr im Widerstand sind. Ein Moment, in dem sich Ruhe in uns ausbreitet und Klarheit einzieht. Nicht, weil die Welt leiser geworden ist, sondern weil wir aufgehört haben, uns von ihr ablenken zu lassen. Dieser Zustand heißt Pratyāhāra.


junge Frau in kurzer Sommer Sportkleidung meditiert mit Rücken zur Kamera und Blick hin grüne Berglandschaft

Der Weg nach innen

Um Pratyahara wirklich zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den gesamten Pfad des Raja Yoga, des „königlichen Weges“, wie ihn Patanjali beschreibt.


Ashtanga Yoga, der achtgliedrige Pfad, ist kein Sammelsurium von Techniken, sondern ein organischer Entwicklungsweg des Bewusstseins:


  • Yama – Ethische Disziplin im Umgang mit der Welt

  • Niyama – Innere Lebensführung und Selbstdisziplin

  • Āsana – Körperhaltung, Stabilität & Sitz für die Meditation

  • Prāṇāyāma – Regulierung des Atems und der Lebensenergie

  • Pratyāhāra – Rückzug der Sinne

  • Dhāraṇā – Konzentration

  • Dhyāna – Meditation

  • Samādhi – Verschmelzen mit dem Selbst


Jedes Glied baut auf dem vorhergehenden auf. Pratyahara ist dabei der Wendepunkt: Es verbindet die äußeren Übungen mit der inneren Sammlung. Ohne diesen Schritt bleibt Meditation oft ein Kampf gegen Ablenkung und ein Aushalten des lauten Geschnatters im Kopf.


Was Patanjali meint

Patanjali beschreibt Pratyāhāra in Yoga Sutra 2.54.

Sva-viṣayāsamprayoge cittasya svarūpānukāra ivendriyāṇāṁ pratyāhāraḥ. (YS II.54) „Pratyāhāra ist das Zurückziehen der Sinne von ihren Objekten, wodurch sie die Form des Geistes annehmen.“

In einfachen Worten: Die Sinne hören auf, sich nach außen zu wenden – und folgen stattdessen der inneren Bewegung des Geistes. Sie kehren Stück für Stück zu ihrem Ursprung zurück. Nicht als Verdrängung. Nicht als Abschottung. Sondern als bewusste Neuorientierung.


Vorbereitung auf PratyAhAra

Pratyāhāra braucht Übung und Vorbereitung. Es ist ein innerer Raum der ensteht.


1. Yamas & Niyamas

Pratyāhāra ist nur möglich, wenn der Geist nicht permanent in Konflikte, Reiz-Reaktionen und innere Spannungen verstrickt ist.

Die Yamas (Ahimsa, Satya, Asteya, Bahmachary & Aparigraha) lehren uns einen friedlichen Umgang mit der Welt. Die Niyamas (Sauca, Santosa, Tapas, Svadhyaya, Ishvarapranidhana) schaffen innere Klarheit und Stabilität.

Ohne diesen Halt ist Rückzug keine Befreiung, sondern Flucht. Erst wenn innere Wahrhaftigkeit und äußere Achtsamkeit wachsen, entsteht Raum. Und in diesem Raum können sich die Sinne beruhigen.


junge Frau mit kurzen braunen haaren, sitzt fire log pose mit garudaarmen und übt Yoga

2. Āsana – Stabilität im Körper

Ein unruhiger Körper bindet den Geist. Wenn der Rücken schmerzt, die Haltung wackelt oder Spannung dominiert, sucht der Geist Ablenkung. Deshalb sagt Patanjali:

Sthira sukham āsanam (YS 2.46) Die Haltung soll stabil und angenehm zugleich sein.

Erst wenn der Körper ruhig ist, wir nicht am verbissenen Aushalten sind, sondern uns trotz Anstrengung in die Haltung hineinenstpannen können, wird unsere Aufmerksamkeit frei für eine feinstofflichere, subtilere Ebenen.


3. Pranayama

Der Atem ist die Brücke zwischen Körper und Geist. Ein ruhiger entspannter Körper fördert einen ruhigen Atem. Der ruhige Atem ist die Basis für einen ruhigen Geist. Und dieser öffnet einen natürlichen Raum zum Rückzug der Sinne.

Pratyahara ist also keine isolierte Technik – es ist das natürliche Resultat eines regulierten Atems.


Pratyāhāra als bewusste Verbundenheit

Oft wird Pratyāhāra als „Zurückziehen der Sinne“ übersetzt. Im ersten Moment könnte man es mit verdrängen oder einem "sich Abwenden von der Welt" verwechseln. Doch das ist es nicht. Es ist keine Flucht, sondern Präsenz in voller Bewusstheit. Es bedeutet nicht „Ich verdränge.“, sondern: „Ich wähle, wohin meine Aufmerksamkeit fließt. Ich wähle bewusst wem oder was ich meine Energie schenke“


Warum ist Pratyāhāra essenziell?

Ohne Pratyahara ist tiefe Meditation kaum möglich: Bevor wir Dharana, Dhyana oder gar Samadhi erreichen können, ist Pratyahara der unabdingbare Zwischenschritt auf dem Weg in ununterbrochene Aufmerksamkeit, Meditation oder gar die komplette Versenkung.

Das Zurückziehen der Sinne schützt unsere Yogapraxis vor Zerstreuung und Überreizung und stärkt unsere innere Freiheit.


Reflexionsimpuls für deine Praxis

  • Wie fließt mein Atem heute? Tief oder flach? Gleichmäßig oder ungleichmäßig? Leicht oder schwer?

  • Kann ich meinen Herzschlag fühlen? In wlechem Rhythmus klopft mein Herz?

  • Wie fühlt sich Stille für mich an? Wie fühlt sich ein klarer ruhiger Geist für mich an?

  • Welche Geräusche, Bilder oder Informationen überfordern mein Nervensystem?

  • Wie fühlt sich mein Geist an, wenn ich viele Reize aufnehme? Weit, eng, müde, klar?

  • Welche Aktivitäten nähren mich? Welche zerstreuen mich?

  • Wo verliere ich Energie, ohne es bewusst zu merken?

  • Fällt es mir leicht, einfach zu sein, ohne etwas zu tun?

  • Welche Gedanken oder Gefühle zeigen sich, wenn ich mich nicht ablenke?

  • Welche innere Wahrheit wird deutlicher, wenn meine Sinne ruhiger werden?


Pratyahara beginnt oft genau dort.Es ist keine Technik, die du „machst“. Es ist ein Raum in den du eintrittst. Ein Zustand. Die Verbundenheit mit dir selbst.


Pratyahara Auf der Matte

junge Frau mit dunkeln haaren im Dutt, schwarzem bauchfreiem Bustier und kurzen dunkelgrauen Hosen sitzt in gekreuztem Drehsitz auf ihrer Yogamatte und hat die Augen geschlossen

Pratyāhāra beginnt nicht erst kurz vor der Meditation. Es beginnt in dem Moment, in dem du dir erlaubst, mit einem bewussten Atemzug auf deiner Matte anzukommen - und mit jedem weiteren ganz bei dir und deinem Körper.


Es ist die bewusste Entscheidungen, deine Sinne wahrzunehmen, ohne ihnen zu folgen. Du hörst Geräusche im Raum, vielleicht von draußen, vielleicht die Stimme der Lehrerin, erlaubst dir aber sie in den Hintergrund treten zu lassen. Ihre Worte sind fast nur noch aus der Ferne zu vernehmen, gerade nah genug, um dem Anleiten zu folgen, aber ohne innerlich daran zu haften, ohne die Verbindung zu dir selbst oder deinem Atem zu verlieren. Du musst nichts bewerten, nichts analysieren, nicht abschweifen.

Spüre, wie sich deine Wahrnehmung immer mehr sammelt. Wenn du in einer Haltung ankommst, nimm dir einen Moment Zeit, um wirklich zu spüren: Wie fühlt sich mein Körper jetzt hier? Wo darf noch mehr Aktivität, mehr Stabilität einziehen? Wo darf es weicher werden, leichter, müheloser?

Lenke deine Aufmerksamkeit immer wieder zum Atem. Von wo strömt er in meinen Körper ein? Wo richtet er mich auf? Wo schenkt er mir Weite? Wo lässt er mich tiefer sinken? Wo fließt er hin?

Der Atem wird zum inneren Kompass. Er hält dich bei dir, auch während sich der Körper bewegt. So bleiben die Sinne gesammelt, selbst in dynamischen Sequenzen. Die äußere Form der Haltung wird zweitrangig - wichtiger wird das innere Erleben.


Auch im Prāṇāyāma vertieft sich dieser Rückzug der Sinne. Wenn du die Augen schließt, wird der Hörsinn oft feiner, präsenter. Geräusche erscheinen deutlicher. Genau hier liegt die Praxis: Lasse sie geschehen, ohne sie zu bewerten. Ohne ihnen eine Geschichte zu geben. Der Klang darf da sein, aber deine Aufmerksamkeit bleibt bei dir. Mit jedem ruhigen Atemzug wird das Nervensystem stiller, und die Sinne verlieren ganz von selbst ihr Bedürfnis, nach außen zu greifen. Pratyahara geschieht nicht durch Kontrolle, sondern durch bewusstes Loslassen.


Dazu eine Zen-Geschichte...:


Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf. „Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?“

„Vielleicht zehn Jahre“, entgegnete der Meister.

„Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?“, fragte der Schüler.

„In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern“, erwiderte der Meister.

„Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen“, beteuerte der junge Mann.

„Dann“, erwiderte der Meister, „kann es bis zu vierzig Jahre dauern.“


Vor der Meditation kann Pratyahara bewusst eingeladen werden.Vielleicht, indem du die Worte aus der Bhagavad Gita 2.58 für dich innerlich wiederholst:„Ich ziehe meine Sinne zurück, wie eine Schildkröte ihre Glieder.“

Nicht als Rückzug aus der Welt, sondern als Heimkehr zu dir. Die Welt darf weiter existieren, mit allen Geräuschen, Eindrücken und Empfindungen, ohne dass sie dich kontrollieren.

So wird die Matte zu einem geschützten Raum, in dem der Übergang vom Tun zum Sein ganz natürlich geschieht.



Pratyahara Im Alltag

Pratyāhāra endet nicht auf der Yogamatte, denn es ist mindestens genauso wichtig auch im Alltag, wenn das Leben weitergeht, bei dir zu bleiben. Gerade dann, wenn Reize, Erwartungen, Meinungen, Entscheidungen und insbesondere die digitale Welt ununterbrochen nach uns rufen und an uns ziehen.


Pratyāhāra im Alltag bedeutet nicht, sich zurückzuziehen oder weniger am Leben teilzuhaben. Es bedeutet, innerlich verbunden bei sich zu bleiben, auch während man handelt, spricht und entscheidet.

Der Atem wird dabei zu einem verlässlichen Anker. Ein tiefer, bewusster Atemzug kann dich aus Reizüberflutung und Überforderung zurückholen, auch wenn du dich gerade mitten im Gespräch, im Straßenverkehr oder vor einer Entscheidung befindest. Der Atem sammelt deine Aufmerksamkeit und bringt sie zurück in den Körper. Er erinnert dich daran, dass du nicht sofort reagieren musst, sondern wählen darfst.


Besonders heilsam ist es, im Alltag bewusst Ruheinseln zu schaffen. Kleine Momente, in denen du nichts konsumierst, nichts beantwortest, nichts optimierst, nichts erledigst. Momente in denen du nirgendwo hinmusst, wo es nichts zu erledigen gibt. Momente in denen du einfach bist. Vielleicht sind es ein paar Minuten der Stille am Morgen, ein bewusster Spaziergang ohne Podcast, ein Moment des Sitzens mit einer Tasse Tee. Diese Inseln sind kein Luxus - sie sind notwendige Nahrung und eine willkommene Notwendigkeit für dein Nervensystem. Hier dürfen sich die Sinne zurückziehen und neu ausrichten.

Surfer Girl mit blonden haaren die vom winde verweht ist schaut aufs Meer. Man sieht nur ihren Oberkörper von der Seite.

Auch der Rückzug durch Natur unterstützt Pratyahara auf ganz natürliche Weise. Wenn du bewusst Zeit im Wald, am Wasser oder in idyllischen Landschaften verbringst, geschieht der Übergang vom Tun ins Sein, von außen nach innen, oft ganz von selbst. Geräusche werden weicher, Gedanken langsamer, der Blick weiter. Die Natur fordert nichts von dir, erlaubt dir, einfach da zu sein. In diesem Raum finden die Sinne leichter nach innen.


Ein kraftvoller Bestandteil im Alltag ist auch Mauna oder noble silence. Regelmäßige Zeiten in Stille ohne jeglichen Input - ohne Musik, ohne Sprache, ohne Nachrichten, ja sogar ohne Augenkontakt - geben dem Geist die Möglichkeit, sich zu entwirren. Stille ist dabei nicht leer, sondern klärend. Sie lässt das Nervensystem zur Ruhe kommen und schafft Raum für innere Beobachtung. Oft wird erst in dieser Stille spürbar, wie sehr wir uns sonst im Außen verlieren.

Eine tiefe Verankerung von Pratyāhāra und auch der schnellere Zugang dazu, entsteht durch eine regelmäßige Praxis (Sadhana), am besten gleich morgens. Noch bevor der Tag dich direkt mit E-Mails, Gesprächen, Aufgaben einnimt, richtest du dich in Stille nach innen aus. Ein paar Minuten Pranayama, Meditation, Chanten oder sanfte Bewegung genügen, um dich innerlich bewusst und geerdet auf den Tag auszurichten.


Der innere Raum


Im Raum von Pratyāhāra beginnen wir wesentliche Dimensionen der Yogaphilosophie nicht nur zu verstehen, sondern zu erfahren. Wenn die äußeren Reize leiser werden und die Aufmerksamkeit im Innen immer klarar, entsteht ein Raum, in dem wir uns selbst begegnen - jenseits von Rollen, Erwartungen und Gewohnheiten.


In dieser Stille beginnt Svadhyaya, das ehrliche Hinsehen und Selbstreflektieren- ohne Bewertung, ohne Druck zur Selbstoptimierung. Hier beginnt das ehrliche annehmen unserer Gedanken, Gefühle, Ängste und Wünsche.

Genau hier kommen wir in Verbindung mit Satya, unserer Wahrhaftigkeit. Nicht die Wahrheit, die wir oder unser Ego erzählen, rechtfertigen oder erklären, sondern die Wahrheit unserer Essenz, unserer Seele, unseres innersten Kerns, Dem Kern, der nicht vorgeben oder performen muss. Die Essenz, die frei ist von "stimmig", "richtig" und "schön".Die Wahrhaftigkeit, die alles da sein lässt, genau so, wie es ist. Wahrheit ist nichts was wir erschaffen können. Sie ist einfach da. War sie immer schon.

Hier zeigt sich also Viveka, die Unterscheidungskraft. Es wird klarer, was wirklich die eigene innere Stimme ist, was zu uns gehört und was lediglich betäubender Lärm, Konditionierung oder übernommene Erwartung. Nicht jeder Gedanke fordert eine Handlung. Nicht jede innere Bewegung ist ein Ruf, dem gefolgt werden muss. Viveka schenkt Orientierung und Klarheit: Wohin darf meine Energie fließen? Was ist meine Wahrheit - was wird mir übergestülpt?.


Und schließlich entfaltet sich dann Vairagya. Die Lösgelöstheit, die nicht Verdrängung oder Gleichgültigkeit ist, sondern innere Freiheit und Leichtigkeit. Die Freiheit, nicht jedem Impuls folgen zu müssen. Die Freiheit, nicht jede Emotion überanalysieren und nicht jedem Gedanken eine Geschichte geben zu müssen. Vairāgya ist das sanfte Loslassen von Anhaftung und damit ein noch tieferes Ankommen bei sich selbst.


Die Bhagavad Gītā bringt diese Erfahrung in ein klares Bild:

„Der Geist, der den wandernden Sinnen folgt, verliert seine Unterscheidungskraft, wie ein Boot, das vom Wind fortgetragen wird.“ Bhagavad Gita 2.67

Pratyāhāra ist das Ruder. Es hilft uns, auf Kurs zu bleiben, selbst wenn Strömungen stark sind und Reize von allen Seiten an uns ziehen. Im ruhigen Zurückziehen unserer Sinne kehren wir immer wieder in unsere Mitte zurück - bewusst ausgerichtet und klar geführt.


Fazit: Rückzug ist Rückverbindung


Pratyāhāra erinnert uns daran, dass Tiefe im Yoga nicht durch mehr Tun entsteht, sondern durch bewusste Rücknahme. Indem wir die Sinne sanft vom Außen lösen, öffnen wir einen Raum, in dem Klarheit, Wahrhaftigkeit und innere Führung wieder spürbar werden. Dieser Raum schirmt uns nicht vom Leben ab, er erlaubt uns ihm bewusst, klar und verwurzelt zu begegnen. Pratyāhāra lädt uns ein, immer wieder innezuhalten und unsere Aufmerksamkeit bewusst auszurichten. So wird der Yogaweg nicht nur zu einer Praxis, sondern zu einer klaren Positionierung im Leben. Pratyahara ist die Fähigkeit, bei uns zu bleiben, auf Kurs zu bleiben und dem eigenen inneren Kompass zu vertrauen, selbst wenn das Außen laut und fordernd ist.

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