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Die Malakette - so nutzt du sie!

Die wichtigsten Facts zum Hintergrund der Malakette und wie du mit deiner Mala meditieren lernst.


Eine aufgerollte Malakette aus versteinertem Holz in braun.

Als Malaketten bezeichnet man die buddhistischen Gebets- und Meditationsketten aus 108 Perlen, die nicht nur als Schmuck wunderschön aussehen, sondern die dich auch in deiner Meditation, während deiner Yogapraxis und darüber hinaus auf emotionaler, mentaler, spiritueller und körperlicher Ebene unterstützen können.

Sie haben ihren Ursprung im Buddhismus und Hinduismus. Generell besteht eine Mala aus 108 Perlen, einer Guru-Perle und einer Quaste. Malaketten trägt man um den Hals, wickelt sie um das Handgelenk oder man hält sie während einer Meditation in der Hand. Sie bestehen meist aus Sandelholz, Rosenholz, Rudraksha oder Edelstein.


Das Design deiner Malakette


Jede Malakette hat ihr eigenes individuelles Design, das du ihr beim Knüpfen gibst, bzw. die Person, die die Malakette für dich knüpft. Manche geben der Mala auf beiden Seiten dasselbe Muster, manche legen die Perlen intuitiv und ohne bestimmte Struktur.


Du kannst die Perlen ganz einfach aneinanderreihen oder du knüpfst hinter jeder Perle einen Knoten. Durch die Knoten werden die Ketten nicht nur stabiler, sie unterstützen uns ebenfalls bei der Meditation mit der Kette. Die Guru-Perle markiert den Start-und Endpunkt der Meditation.


Malakette aus Holz mit beider Quaste neben einer Vase

Bei der Quaste gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt beispielsweise, dass sie dazu dient die Energie des Mantras am Körper zu verteilen. Eine andere bezeichnet die Quaste als Symbol des tausendblättrigen Lotus des Kronenchakras, das uns verbunden sein lässt mit unserem spirituellen Weg.


Wenn du möchtest, dass deine Mala dich in einem bestimmten Lebensbereich begleitet oder mit einem Mantra aufgeladen wird, dann darfst du beim Knüpfen deiner Mala gedanklich immer wieder dein Mantra wiederholen oder deinen Wunschzustand für einen bestimmten Lebensbereich visualisieren.


Das Knüpfen der Malakette


In unseren Workshops lernst du, wie man eine Malakette Schritt für Schritt erstellt. Du lernst die besondere Knüpf- und Knotentechnik, das Auffädeln und das Anfertigen der Quaste, das energetische Reinigen der Mala und das energetische Aufladen deiner Kette.


Auf unserer News-Seite erfährst du, wann und wo der nächste Mala-Workshop stattfindet.


Japa Meditation mit Malakette


In der Meditation nutzt man die Malaketten traditionell für die sog. Japa Meditation, zum Rezitieren von Mantras oder Affirmationen während der Meditation. Jede Perle steht dabei für eine Wiederholung des Mantras und wird im Uhrzeigersinn abgezählt. Man sagt, dass nach 108 Wiederholungen ein Mantra seine heilende Wirkung hat. Deine Mala ist dabei deine Zählhilfe, damit du dich zu 100% auf dein Mantra bzw. deine Affirmation konzentrieren kannst und nicht aufs Zählen achten musst.


Die Knoten zwischen den Perlen sind dabei eine zusätzliche Unterstützung, ohne den Fokus auf das Mantra zu verlieren, Perle für Perle durchzugehen. Du startest im Uhrzeigersinn links von der Quaste, mit der Perle oberhalb der Guru-Perle und gehst dann eine Perle nach der anderen durch, bis du wieder bei deiner Guru-Perle bzw. der Quaste ankommst. Bereits die Mahabharata (eine der wichtigsten philosophischen Werke des Buddhismus) erwähnte ca. 400 v.Chr. diese Art der Meditation mit Gebetskette.


So funktioniert die Japan Meditation:


Frau, die eine Malakette in den Händen hält und damit meditiert. Sie zählt die Perlen der Mala ab.

  1. Finde einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist, setze dich aufrecht hin und schließe deine Augen.

  2. Atme ein paar Atmenrunden bewusst, über die Nase, ein und aus.

  3. Nutze dein Mantra oder deine Affirmation, die du deiner Mala zuordnest und wiederhole es einmal ganz bewusst laut oder im Stillen.

  4. Halte dein Mala in deiner dominanten Hand (Rechtshänder in der rechten Hand, Linkshänder in der linken Hand). Beginne mit der ersten Perle links nach der Guru-Perle und zähle mit deinem Daumen jede einzelne Gebetsperle im Uhrzeigersinn. Jedes mal, wenn du dein Mantra einmal wiederholt hast schiebst du eine Perle weiter, solange bis du wieder bei deiner Guruperle gelandet bist. Du kannst dein Mantra leise für dich im Geist wiederholen oder laut aussprechen.


Wenn du einmal im Uhrzeigersinn mit allen 108 Perlen fertig bist, kannst du die Kette umdrehen und erneut anfangen zu zählen.


Du lädst über die Meditation deine Mala mit der Schwingung des Mantras auf, so sagt man. Legst du sie anschließend um den Hals, so gibt sie diese Energie wieder über deinen Körper an dich zurück.


Viel Freude beim Testen und vielleicht bis ganz bald vor Ort beim nächsten Malaketten-Workshop!


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